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2006 |
Der Kampf
der Geschlechter (Ogus ossia Il trionfo del
bel sesso)
Dramma giocoso per musica
von
Giovanni Bertati
(1735 – 1815)
Musik von
Peter von Winter
(1754 – 1825)
Uraufführung in Prag 1795
Übersetzung und Fassung von A. und H. Vladar (2005) |
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Die
Fürstin Mara hat mit Gleichgesinnten - der
Bevormundung durch die Männergesellschaft überdrüssig
- die Stadt Gynopolis gegründet. Man ist
gerade dabei, den Jahrestag zu feiern, als eine
Schreckensnachricht kommt: Der als Frauenhasser
bekannte Fürst Ogus eile mit seinen Tartaren
herbei, um die „Naturordnung“ wieder
herzustellen. Der „Kampf der Geschlechter“ wird
mit den geschlechtsspezifisch unterschiedlichen
Waffen geführt. Wer wird wohl siegen?
Pressestimme:
Vladar verstand es glänzend, einerseits
das Textbuch pfiffig und gewitzt für heutige
Zeiten angemessen einzurichten, andererseits
in seiner Inszenierung die Balance zu halten
zwischen dramatischen und lyrischen Elementen
und zwischen ironischer Distanz und emotionaler
Einfühlung. So gelingt der Kammeroper eine
temporeiche, von der Spielfreude des Ensembles
und den diesmal praktisch permanent präsenten
und geforderten Chören getragene Wiedergabe,
die szenisch wie musikalisch zu begeistern weiß. – Peter
von Winters erstaunlich variable Handhabung der
Arien, sein versierter Umgang mit den verschiedensten
Ensemblebesetzungen und seine überaus vielseitige,
originale und ausgereifte Instrumentierung können
so, nicht zuletzt Dank des ausgefeilten und schwungvollen
Spiels der Mitglieder des Akademischen Orchesterverbandes
München unter der Leitung von Alois Rottenaicher
prächtig zur Geltung kommen. Das Bühnenbild
von Ulrich Hüstebeck schafft es vortrefflich,
den meist sehr personalintensiven Auftritten
Raum und Stimmung zu geben, wobei die kleine
Bühne ungeahnte Weiten und Tiefen gewinnt.
(Donaukurier Ingolstadt) 24.07.06
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und Werkbeschreibung ]
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Pressestimmen ]
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2005 |
Das Recht
des Lehnsherrn
(Le droit du seigneur)
von F. G. Desfontaines und Laval
Musik von J.
P. E. Martini
(*1741 in Freystadt i. d. OPf. - †1816
in Paris)
Fassung und Übersetzung
nach der Partitur und einem dt. Textbuch aus
Oels (o. J.) für die Neuburger Kammeroper
von Annette und Horst Vladar (2004) |
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Als
Beitrag zum Neuburger Festjahr – das Herzogtum
Junge Pfalz Neuburg hat 500. Geburtstag - brachte
die Neuburger Kammeroper die Inszenierung "Das
Recht des Lehnsherrn"
"Martinis Musik ... sprüht
vor allem in den Details vor Originalität
und Verspieltheit. .... Mit entsprechendem
Augenzwinkern führt Alois Rottenaicher
das Orchester des Akademischen Orchesterverbandes
München durch schwungvolle drei Akte.
.... Vladar zeichnet einen hübsch anzusehenden
Bilderreigen, der zusätzlich von Ulrich
Hüstebecks sonnigem Bühnenbild profitiert.
Die nahtlos eingefügten Dialogpassagen
sind durchweg witzig, wobei sich besonders
Elmar Goebel als lateinische Sentenzen dreschender
Amtsvogt hervortut. Komödiantisches Talent
beweisen auch Michael Hoffmann als frecher
Freund des Bräutigams sowie Ulrich Löns
und Karl-Heinz Ottinger als ein klein wenig
tollpatschige Dienerschaft. In Erinnerung bleiben
weiter die sauber eingerichteten Massenszenen
mit über 30 Beteiligten, die der Chor
auch stimmlich hervorragend meistert." -
Donaukurier Ingolstadt, 2. August 2005
[ Darsteller
und Werkbeschreibung ]
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Pressestimmen ]
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2004 |
Satirische Oper in zwei Akten von Angelo Anelli (1761 - 1820)
Musik von Niccolo Antonio Zingarelli (1752 - 1837)
Der geraubte Eimer (La secchia rapita) |
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Bei einer der vielen
Streitereien zwischen den Städten Bologna und Modena nehmen die siegenden Modeneser außer
hübschen Mädchen auch einen alten Holzeimer als Trophäe mit. Mit den Bologneser Doktoren,
die in Modena erscheinen, um Bedingungen für einen Frieden auszuhandeln, wird man sich wegen der
Mädchen bald einig.
Der Holzeimer aber bleibt noch lange Auslöser für weitere Auseinandersetzungen.
„ .... ein Lehrstück in Sachen neapolitanischen Opernstils, und ein
höchst unterhaltsames dazu. ...... wie überhaupt die achtköpfige Ensembleliste eine
homogene Qualität aufweist ..... Was sich hier – so konstatiert man – auch in diesem
Sommer wieder abspielt, ist junges, pulsierendes, lebendiges Musiktheater. In die Jahre gekommen
ist die Neuburger Kammeroper nur, was die Zahl der mittlerweile bewältigten Produktionen angeht.“
(Gerhart Asche in „opernwelt“ 9/10 2004)
[ Darsteller und Werkbeschreibung ]
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2003 |
Komische Oper von G. de Gamerra
Musik von Joseph Weigl (1766-1846)
Strandgut (L´amor marinaro oder Il corsaro) |
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"STRANDGUT ..... flott
neu bearbeitet, verweist auf beste klassische Tradition, beherzigt die glänzende Nummer der alten
Buffo-Oper, besticht mit durchwobenen Ensembles, kennt aber auch schon die handlingstreibende Nummer." Augsburger
Allgemeine 21.07.03
"Wir sind Horst Vladar sehr dankbar, dass er uns mit diesem herrlich komischen
Werk Bekanntschaft machen ließ. ... Wie immer war der behagliche Theatersaal des Neuburger
Stadttheaters ausverkauft und es gab einen begeisterten Erfolg beim Fallen des Vorhangs." (übersetzt
aus dem Flämischen) operagazet (im Internet) 26.07.03
[ Darsteller und Werkbeschreibung ]
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2002 |
Johann Gottlieb Naumann - Catarino Mazzolà
Die wehrhafte Dame (La dama soldato - 1791) |
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Naumanns Name steht zwischen Hasse und C. M. von Weber für einen eigenständigen
Dresdener Stil am Ende des 18. Jhd. "Der Aufwand lohnt für den Komponisten Johann Gottlieb Naumann.
Seine Musik erweist sich auf der reifen Höhe der Klassik
" (Augsburger Allgemeine)
"Wie immer in Neuburg ist diese Ausgrabung ein Gewinn sogar für rartitätengesättigte Experten." (OPERNWELT, Sept./Okt. 2002)
"Wie immer war die Regie von Horst Vladar sehr lebendig und flott, dabei von den flink angepassten Bühnenbildern von Ulrich Hüstebeck
unterstützt. (
) das homogene Ensemble dieser Aufführung (
) empfing starken und lange anhaltenden Applaus von einem vollen
Haus Getreuer."
(Internet-Zeitung - Belgien)
[ Inhalt in zwei Akten aufgeteilt ]
[ Darsteller und Werkbeschreibung ] |
2001 |
Florian Leopold Gassmann - Giovanni Gastone Boccherini
Eine feine Gesellschaft (La Casa di Campagna - 1773) |
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Fl. L. Gassmann (1729-1774) gilt als Wegbereiter der Wiener Klassik. Einige
seiner Opern wurden gerade in letzter Zeit wieder mit großem Erfolg aufgeführt. So hieß es
auch zur Produktion der NKO u. a.: "Ein höchst außergewöhnliches wie bemerkenswertes
Bühnenstück, das jeder modernen Soap Opera Ehre machte." (Augsburger Allgemeine)
"
bewies erstaunliche Modernität. Textlich wie musikalisch ist das Stück von hohem Reiz. Initiator und Regisseur Horst Vladar
kostete alle Bosheiten liebevoll aus und hielt das Werk in ironischer Schwebe, während die Sängerschar vor allem durch glaubhaft eingesetzte
Stimmcharaktere fesselte
ein rundum vergnüglicher Abend" (Crescendo) |
2000 |
Louis Spohr - J. J. Ihlée nach J.-Fr. Marmontel und
P. C. Nivelle de la Causée
Zemire und Azor (1819) |
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Der klassizistische Romantiker Spohr ist vor allem durch seine Violin-
und Kammermusik heute noch des öfteren zu hören. Seine Bühnenwerke sind zwar dem Namen
nach bekannt, aber selten zu sehen. "Zemire und Azor" erzählt die alte Geschichte von der "Schönen" und
dem "Ungeheuer". "Das Stück entpuppte sich als echte Wiederentdeckung, als eine romantische Zauberoper
par excellence mit Waldweben und Geisterchören, groß dimensionierten Ensembles und dankbaren
Gesangspartien.
Horst Vladar gibt in seiner Inszenierung dem Märchen, was des Märchens ist, mit Bühnenzauber und Naivität, mit hübscher
komödiantischer Feinzeichnung der Buffofiguren und heroischem Gestus des Liebespaares. (Opernwelt 9/10 2000) |
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