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Darsteller und Mitwirkende:
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Musikalische Leitung
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Alois Rottenaicher
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Inszenierung
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Horst Vladar
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Bühnenbild
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Ulrich Hüstebeck
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Die Gräfin von Altariva
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Ulrike Jöris
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Hauptmann
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Matthias Heubusch
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Lauretta
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Irene Kurka
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Sergeant
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Michael Hoffmann
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Prosdocimo dal Vaso
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Horst Vladar
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Dorina
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Friederike Hansmeier
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Landleute und Soldaten
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Chor der Neuburger Kammeroper
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Orchester des Akademischen Orchesterverbandes München
e. V.
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| Zusammengefasster Inhalt: |
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Eine junge verwitwete Gräfin liebt einen Hauptmann und liebt
mit Eifersucht. Diese wird besonders durch die junge Lauretta
erregt, die der Hauptmann als Wirtschafterin im Haus hat.
Die Gräfin verlangt, daß Lauretta entlassen werde, und da
eben die Truppe ins Lager einrücken muß, läßt sich Lauretta
als Marketenderin anwerben. Die Gräfin erfährt dies vom sehr
neugierigen Wirt Prosdocimo - auch Schnüffelnaso genannt -
und geht als Bauernbursche verkleidet ins Lager.
Der Sergeant, der unter der nicht erwiderten Liebe zu Lauretta
leidet, findet den Burschen zum Soldaten geeignet und wirbt
ihn an. Von Dorina, der Kammerfrau der Gräfin, hat der Wirt
von der Verkleidung erfahren. Sie beschließen im Lager alles
im Auge zu behalten. Der neue Rekrut steht am Abend Wache
vor dem Zelte des Hauptmanns. Der kommt tändelnd mit Lauretta.
Da stürzt sich der "Rekrut" mit der Waffe auf ihn. Im Tumult
wird der Attentäter überwältigt und soll Regimentsstrafe erleiden.
Die Neugier bringt den Wirt in die Gefahr, daß er das Urteil
an Stelle des "Rekruten" erdulden soll. Der Hauptmann erkennt,
daß nur die Liebe "seine Gräfin" geleitet hat. Die Versöhnung
wird umso leichter, als auch Lauretta endlich ihren treuen
Sergeanten erhört, und schließlich wird sogar noch aus dem
"begnadigten" Prosdocimo und Dorina ein Paar.
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| Über den Librettisten: |
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Caterino Mazzolà erblickte 1745 in Longarone (Venetien)
das Licht der Welt. Er besuchte die Jesuitenschule, schloß
sein Studium mit den niederen Weihen in Venedig ab und heiratete
dann. Schon 1769 begann er Libretti zu verfassen, u. a. für
P. Guglielmi, A. Salieri und N. Piccini.
Der Dresdener Komponist Joseph Schuster empfahl ihn an den
Sächsischen Königshof. In Dresden schrieb er - ab 1780 als
Hofdichter - für Schuster, F. Seydelmann und eben auch für
J. G. Naumann eine Vielzahl von Libretti. Seine Bekanntschaft
mit L. da Ponte und A. Salieri brachte ihn auch mit W. A.
Mozart (La clemenza di Tito) zusammen. 1796 kehrte er nach
Venetien zurück, wo er 1806 starb..
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| Über den Komponisten: |
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Johann Gottlieb Naumann wurde 1741 in Blasewitz b.
Dresden geboren. Er studierte zunächst als Mitglied des Kreuzchores
in Dresden, dann in Padua bei G. Tartini, in Bologna bei Padre
Martini und in Venedig bei J. A. Hasse. In Italien schrieb
er auch seine ersten Opern. Ab 1764 war er Kirchenkomponist
am Dresdener Hof, komponierte aber auch da wieder mehrere
Opern. 1776 wurde er zum Kapellmeister ernannt. Im Jahr 1777
wurde er von König Gustav III. für längere Zeit nach Stockholm
berufen, wo er mehrere Opern (u. a. Gustav Wasa, die als schwedische
Nationaloper galt) schrieb, aber vor allem das Musikleben
reformierte und ausbaute.
Als Organisator und Reformator wurde er 1785/86 auch nach
Kopenhagen geholt, arbeitete 1788/89 als Opernkomponist und
Dirigent in Berlin, kehrte aber dann an den Dresdener Hof
zurück, wo er schon 1786 einen äußerst günstigen Vertrag auf
Lebenszeit bekommen hatte. Er komponierte nur noch wenige
Opern - unter ihnen DIE WEHRHAFTE DAME (La dama soldato),
die 1791 uraufgeführt wurde. In Dresden starb er auch im Jahr
1801. Er ist die zentrale Gestalt des musikalischen Dresden
zwischen J. A. Hasse und C. M. v. Weber und war zugleich eine
der angesehensten Persönlichkeiten des europäischen Musiklebens
am Ende des 18. Jahrhunderts überhaupt. In neuester Zeit wurden
einige seiner Opern und Kirchenmusikwerke mit größtem Erfolg
wieder aufgeführt. Einige erschienen auch auf CD.
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